Der neue Künstlerroman von Gregor Hiltner ist da!
Das Buch kann hier bestellt werden. Es kostet €20,- zzgl. Versandkosten.
IM PARADIES – Bundesrepublik in den 70er Jahren, bürgerliche Enge, Ölkrise, Wirtschaftskrise, Kalter Krieg, Atomkriegsangst, Deutscher Herbst, Risse im Wunderland.
Ausgangspunkt des Buches sind die Tagebücher der Künstlerin Natascha Mann, die der Künstler Gregor Hiltner erst 50 Jahre nach dieser Reise zur Verfügung gestellt bekommen hatte. Im Verlauf des Romans wird deutlich, wie verschieden die beiden das dort Erlebte verarbeiten.
Gibt es das Paradies oder reist aller Ballast mit, egal wohin man sich begibt?
Im Juni planen wir eine Ausstellung zur Buchpräsentation mit den Aquarellen und anderen Werken, die Natascha Mann und Gregor Hiltner während und nach dieser prägenden Reise geschaffen haben.
IM PARADIES ist ein dialogischer Reiseroman über die versuchte Auswanderung zweier junger Künstler auf die Südseeinsel Western Samoa. Die beiden, Natascha Mann und Gregor Hiltner, brechen auf, um der bürgerlichen Enge und den politischen Wirren der 70-er in eine vermeintlich heile Welt zu entfliehen. Mit im Gepäck ist eine üppige Reisebibliothek, bestehend aus einer Auswahl aus philosophischen Romanen und Sachbüchern aus den 70-er Jahren wie „Zen oder die Kunst ein Motorrad zu warten“ von Robert E. Pirsig oder „Das dreißigste Jahr“ von Ingeborg Bachmann. Natürlich ist auch Margaret Meads „Kindheit und Jugend in Samoa“ mit an Bord. Die Bücher werden im Tagebuch Natascha Manns viel zitiert und sind Leitmotive auf der Suche nach der eigenen Position im Leben.
Gregor Hiltner hat in diesem Buch Natascha Manns Tagebuchaufzeichnungen mit seinen Erinnerungen in der Form eines spannenden Dialogs verbunden, in dem auf sehr persönliche, schonungslos ehrliche und existentielle Weise, das letztlich zum Scheitern verurteilte Vorhaben anschaulich wird. Der Dialog ist begleitet von sehr schönen Motiven, meist Skizzen und Aquarellen, die das Künstlerpaar auf ihrer Reise geschaffen hat.

